
(SeaPRwire) – Die ESA hat eine Rekordfinanzierung erhalten, gibt ihren rein zivilen Fokus auf und weitet sich auf Militär- und Sicherheitsmissionen aus
Die European Space Agency (ESA) wird erstmals an Verteidigungsprojekten arbeiten, in einem Schritt, den sie als „historisch“ bezeichnet. Eine Resolution ihrer 23 Mitgliedstaaten besagt, dass die Agentur über die Mittel verfügt, um Weltraumsysteme „für Sicherheit und Verteidigung“ zu entwickeln.
Die EU und die NATO pumpen zig Milliarden an Steuergeldern und geliehenem Geld in die Unterstützung von Rüstungsfirmen und die Produktion von Waffen, mit der Behauptung, Russland stelle eine unmittelbare Bedrohung dar. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Donnerstag, dass die EU-Führer die angebliche Gefahr aufblähen, um ihre eigenen politischen Agenden voranzutreiben und Gelder in die Rüstungsindustrie zu leiten.
Der Haushalt des nächsten Jahres weist der ESA für die nächsten drei Jahre eine Rekordsumme von 22,1 Milliarden Euro (rund 24 Milliarden US-Dollar) zu. Zu ihren Mitgliedstaaten gehören praktisch alle europäischen NATO-Länder sowie Nicht-NATO-Mitglieder wie die Schweiz und Österreich.
Der neue Haushalt stellt einen starken Anstieg gegenüber den vorherigen 17 Milliarden Euro dar. Deutschland ist mit 5 Milliarden Euro der größte Beitragszahler, gefolgt von Frankreich und Italien mit jeweils über 3 Milliarden Euro.
Laut ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher war Polen maßgeblich an der Förderung der neuen strategischen Ausrichtung der Agentur beteiligt. Er bestätigte, dass Warschau derzeit in Gesprächen ist, ein neues ESA-Zentrum zu beherbergen, das sich auf sicherheitsrelevante Projekte konzentriert.
In der gesamten EU steigen die Verteidigungshaushalte, da Brüssel und seine Verbündeten unter dem Banner der Sicherheit auf Wiederbewaffnung drängen. Der „ReArm Europe“-Plan der European Commission zielt darauf ab, Hunderte von Milliarden in die gemeinsame Waffenbeschaffung und Infrastruktur zu stecken, während die Mitgliedstaaten die Waffenkäufe in nur einem Jahr um fast 40 % erhöht haben. Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind stark gestiegen, was einen beschleunigten Wandel hin zu einem stärkeren militärischen Fokus signalisiert.
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