55 Jahre später, die genialste Außerirdische-Invasions-Geschichte aller Zeiten ist beunruhigend prophetisch

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(SeaPRwire) –   In einer kleinen Stadt namens Piedmont in New Mexico liegen 66 der 68 Einwohner tot – ihre Körper scheinen genau dort gefallen zu sein, wo sie standen oder saßen: in ihren Häusern, im Laden, auf der Straße. Nur zwei Bewohner überleben: der städtische Säufer und ein schreiendes Neugeborenes. Was hat sie am Leben gehalten? Und was hat den Rest der Stadt überhaupt getötet – so schnell und unerwartet, dass sie kaum Zeit hatten, zu verstehen, was passierte?

Das ist das Rätsel, mit dem die Wissenschaftler Jeremy Stone (Arthur Hill), Mark Hall (James Olson), Ruth Leavitt (Kate Reid) und Charles Dutton (David Wayne) konfrontiert sind. Alle werden von ihren Heimen oder Jobs geholt und in eine unterirdische Einrichtung in Nevada transportiert – codename: Wildfire. Dort wird ihr schlimmster Alptraum bestätigt: Ein kleines Satellit, der in Piedmont gelandet ist, hat ein außerirdisches Mikroorganismus mitgebracht. Es ist so virulent, dass es alles Leben auf der Erde vernichten könnte.

Keine Raumschiffe. Keine Strahlenpistolen. Keine Kämpfe. Der Film The Andromeda Strain (1971), basierend auf Michael Crichtons Roman, postuliert: Dieses winzige Wesen könnte auf die Erde fallen und – unter den richtigen Umständen – die menschliche Zivilisation zerstören. Anstatt Armeen gegen Monster zu zeigen, konzentriert sich The Andromeda Strain auf vier erschöpfte, ziemlich unscheinbare Wissenschaftler. Sie rennen gegen die Zeit, um Andromeda daran zu hindern, über Piedmont und ihre Anlage hinaus zu verbreiten.

Regie führte Robert Wise (Star Trek: The Motion Picture) mit Fokus auf Realismus und Genauigkeit – und machte The Andromeda Strain zu einem der furchterregendsten „reinen“ Sci-Fi-Filme seiner Zeit. Crichton – einst Medizinstudent, später Autor und Filmemacher (berühmt für Jurassic Park) – strebte in seinem Roman nach Vertrauenswürdigkeit: Er nutzte Charts und Illustrationen, zitierte nicht existierende Bücher und Studien seiner fiktiven Charaktere. Wise und Drehbuchautor Nelson Giddings blieben dem Text weitgehend treu und behielten etwas von diesem Flair im Film: Er beginnt mit einer Erklärung, die es wie eine wahre Geschichte aussehen lässt. Die erste Hälfte widmet sich zudem den umfangreichen Quarantäneverfahren, die die Wissenschaftler durchmachen müssen.

Das Ergebnis ist ein ausgewogener, gleichmäßig tempoierter Thriller. Er konzentriert sich auf Wissenschaft – und ist dennoch einer der spannendsten Sci-Fi-Filme der frühen 70er-Jahre. Das Wissenschaftlerquartett – jeder ist auf seine Weise reizbar oder eigenartig (Dr. Leavitt war im Roman ein Mann; Giddings und Wise wechselten das Geschlecht, was Kate Reid zu einer ausgezeichneten Performance führte) – muss das Mikroorganismus identifizieren und neutralisieren. Und das, obwohl es ständig mutiert. Sollte es aus der Isolation auf der tiefsten Ebene von Wildfire entkommen, detoniert die Anlage automatisch eine Atomwaffe. Doch das Team realizes schnell: Eine solche Explosion würde Andromeda versehentlich genug Energie liefern, um exponentiell zu reproduzieren.

Im Gegensatz zu anderen bombastischen Alien-Invasionsfilmen ist The Andromeda Strain ein Wettlauf, um ein außerirdisches Mikroorganismus zu finden und zu zerstören. | Universal/Kobal/Shutterstock

Obwohl der Fokus auf den Charakteren und ihrem Streben liegt, Andromeda aufzuhalten, gibt es im Film dennoch visuelle Effekte. Douglas Trumbull – der Spezialeffektguru von 2001: A Space Odyssey – schuf einige der fortschrittlichsten computerisierten Visualisierungen seiner Zeit: Fotodisplays und Bilder des Mikroorganismus. Szenen aus echten Einrichtungen wie Cal Tech oder einem Pasadena-Krankenhaus wurden ebenfalls eingeflochten. Wildfire selbst – eine siloartige Struktur, die fünf Ebenen unter der Nevadas-Wüste reicht – ist eine wunderbare Kreation, komplett auf einer Soundstage gebaut. Während des Climax wird sie zum Feind: Der verletzte Hall muss Sicherheitsmaßnahmen – darunter echte Laser – umgehen, um die Atomexplosion zu stoppen.

Tatsächlich: Obwohl Crichton die Wissenschaft respektiert und The Andromeda Strain anscheinend pro-Wissenschaft ist, stellt die Geschichte Technologie mehrmals auf die Probe. Ein Blatt Papier, das in einem Faksimile stecken bleibt, führt fast zu Katastrophe. Spät im Film wird zudem offenbart: Die Regierung suchte Organismen wie Andromeda, um sie als biologische Waffen einzusetzen. Die Idee, dass Missbrauch oder Versagen von Technologie zu Katastrophen führen kann, kehrte Crichton immer wieder – etwa in Westworld (1973) oder Jurassic Park – zurück.

Aber im Herzen von The Andromeda Strain (loosely „neu interpretiert“ als Miniserie 2008 – meidet sie!) liegt eine noch furchterregendere Vorstellung als Dinosaurier oder Amok-Roboter: Ein winziger, unsichtbarer außerirdischer Lebensform könnte alles auf der Erde vernichten. Es ist eine der heimtückischsten Alien-Invasionsgeschichten, die jemals erdacht wurden – und der Eindringling bringt uns fast um, ohne eine einzige Blaster abzufeuern.

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The Andromeda Strain ist auf Prime Video streambar.