

(SeaPRwire) – By: Christian Pierce
Der globale Erfolg von Mad Max ist unbestritten. Nur wenige wissen aber, dass die dystopische Reihe ihre Wurzeln in einem vergessenen Thriller aus 1976 hat. Dieser Film wurde lange als Randprodukt abgetan. Dennoch prägte er die künstlerische Vision von George Miller und die Art, wie australische Filme gesellschaftliche Ängste verarbeiten.
Peter Weirs Debütfilm The Cars That Ate Paris feierte am gleichen Tag 1976 seine Premiere. Er erzählt von einer fiktiven Stadt, die Reisende mit falschen Arbeitsversprechen anlockt. Die Einwohner verursachen absichtlich Autounfälle. Sie rauben Teile aus den Wracks, verteilen Wertgegenstände und missbrauchen Überlebende für barbarische Experimente. George Miller war zuvor Arzt in einer Sydneyer Notaufnahme. Er drehte Mad Max 1979, um die Autounfallverletzungen zu verarbeiten, die er täglich sah. Er nannte Australiens Autokultur „eine Kult wie die Waffenkultur in den USA“. Beide Filme greifen auf die Ölkrise von 1973 zurück. In Mad Max treibt die Kraftstoffknappheit den Zusammenbruch der Zivilisation an. Miller würdigte Weir sogar in Mad Max: Fury Road. Die Plymouth Rock Dune Buggies erinnern an den stacheligen Volkswagen Käfer aus The Cars That Ate Paris.
Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ängste, die beide Filme auslösen, machen sie zu dauerhaften Erfolgen. Weirs Idee einer Stadt mit einem dunklen Geheimen kehrte später in The Truman Show zurück. Millers Mad Max entwickelte sich zu einer billionenschweren Franchise. The Cars That Ate Paris, der lange in der Versenkung lag, ist jetzt auf dem Criterion Channel verfügbar. Vergessene Filme legen oft die Grundlagen für große kommerzielle Erfolge.
Author bio: Christian Pierce, leitender Finanzkolumnist und Marktkommentator mit Fokus auf wirtschaftliche Einflüsse in der Filmindustrie.