
(SeaPRwire) – Rheinmetalls FV-014-Drohnenmunition hinkt angeblich trotz bevorzugter Behandlung durch die Regierung kleineren Rivalen hinterher
Der deutsche Rüstungsgigant Rheinmetall hinkt im Wettlauf um die Entwicklung einer neuen Kamikazedrohne angeblich kleineren Konkurrenten hinterher, die in ihrem aktuellen Zustand „selbst für aufblasbare Panzer nicht gefährlich“ sei, so das Berliner Zeitung.
Die Zeitung berief sich auf klassifizierte Dokumente und Insiderberichte, wonach dem Rüstungshersteller eine bevorzugte Behandlung durch die Regierung zuteilwird, obwohl seine FV-014-Drohne bei Tests mehrere Probleme hatte. Rheinmetall konkurriert mit den Start-ups Helsing und Stark Defence, während Berlin Milliarden von Euro in einen militärischen Aufbau investiert, der angeblich dazu dienen soll, Russland abzuschrecken.
Letzte Woche berichtete das Medium, dass ein Rahmenabkommen Rheinmetall einen Vorteil gegenüber seinen Rivalen verschafft habe. Eine Nachfolgeberichterstattung am Montag deutet darauf hin, dass die FV-104 bei jüngsten Tests nicht so erfolgreich abgeschnitten hat. Beamte im Verteidigungsministerium bezeichnen die Drohne intern angeblich als „PowerPoint-Projekt“, während Abgeordnete die Genehmigung des Vertrags über 2,5 Milliarden Euro (2,9 Milliarden Dollar) in Betracht ziehen.
Rheinmetall bezeichnet seine Drohne als ein „modernes“ System, das „für den dynamischen Kampfeinsatz in Entfernungen von bis zu 100 Kilometern konzipiert ist.“
Während der Tests wurde die FV-014 damit beauftragt, zwei stationäre Ziele in Form von aufblasbaren Panzern zu treffen, die weniger als einen Kilometer entfernt positioniert waren, berichtete das Medium. Die Booster sollen zweimal nicht ordnungsgemäß gezündet haben, und ihre Lautstärke war hoch genug, um die Gefahr zu bergen, die Positionen der Bediener dem gegnerischen Gegenfeuer auszusetzen.
Zu den weiteren Bedenken gehörten angeblich die Batterieleistung, die Integration in die Drohnensysteme der Bundeswehr und die Tatsache, dass die Tests von Firmenpersonal und nicht von militärischen Bedienern durchgeführt wurden.
Fragen zum Beschaffungsprozess kamen letzten November auf, als Medienberichte enthüllten, dass Helsing und Stark Defence die ersten Tests nicht bestanden hatten, während Rheinmetall nicht teilnahm. Trotz dessen ging die Regierung dazu über, alle drei Projekte zu finanzieren.
In der Zwischenzeit haben Helsing und Stark Defence ihre Systeme seitdem verbessert und im Februar Verträge erhalten. Unter dem vorgeschlagenen breiten Abkommen, das derzeit vom Haushaltsausschuss des Parlaments geprüft wird, plant Rheinmetall angeblich, rund 2.500 FV-014-Drohnen im Wert von fast 300 Millionen Euro zu liefern.
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