Dienstleistungsinflation in der Eurozone steigt stark – Daten

(SeaPRwire) –   Der Januar-PMI zeigte einen moderaten Anstieg der Aktivität im Privatsektor, aber erhebliche zugrunde liegende Preisdrücke und weitere Arbeitsplatzverluste in Deutschland

Die Inflation im Dienstleistungssektor beschleunigte sich im Januar im 21-Länder-Euroraum-Block stark, während die Inputpreise für Unternehmen weiter stiegen, laut dem Flash-HCOB Purchasing Managers Index (PMI), der am Freitag von S&P Global veröffentlicht wurde. Der PMI-Wert zeigte auch einen starken Rückgang der Personalstärke bei deutschen Unternehmen.

Der Flash-PMI des Euroraums liefert einen frühen Einblick in die Geschäftstätigkeit sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Er verfolgt, ob Unternehmen im Allgemeinen expandieren oder schrumpfen, wobei Zahlen über 50 Wachstum und unter 50 Schrumpfung bedeuten. Er bietet auch Einblicke in die Kostenstruktur und Beschäftigung in der gesamten Wirtschaft.

Der Composite-PMI liegt bei 51,5, was gegenüber dem Vormonat unverändert ist und den Prognosen entspricht. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe blieb bei 49,4 in der Schrumpfungsphase. Dies geschah, während die Inputkosten in diesem Sektor mit dem stärksten Tempo seit drei Jahren stiegen. Die Outputpreise fielen unterdessen tatsächlich weiter, was bedeutet, dass diese Kosten nicht an die Käufer weitergegeben wurden.

Der Dienstleistungs-PMI fiel auf ein Vier-Monats-Tief von 51,9. Es war jedoch nicht der Index selbst, sondern der deutliche Anstieg der Outputpreise in diesem Sektor, der die Aufmerksamkeit der Analysten auf sich zog und den höchsten Stand seit 11 Monaten erreichte.

„Die Inflation im Dienstleistungssektor, die die Zentralbank besonders genau beobachtet, hat sich in Bezug auf die Verkaufspreise deutlich erhöht,“ sagte de la Rubia.

Insgesamt „die Erholung sieht immer noch eher schwach aus,“ sagte Cyrus de la Rubia, Chefökonom bei Hamburg Commercial Bank, und fügte hinzu, dass diese Ergebnisse für die [European Central Bank] alles andere als beruhigend seien.“

Der Bericht stellte auch fest, dass Unternehmen die Personalstärke zum ersten Mal seit vier Monaten reduzierten, angetrieben durch Arbeitsplatzverluste in Deutschland. Wenn man die Pandemie ausnimmt, war der Rückgang der deutschen Personalstärke der größte seit November 2009. Die Beschäftigung stieg jedoch im Rest des Blocks weiter.

Deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahren massiv Arbeitsplätze verloren, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, wo strukturell höhere Energiekosten und Wettbewerbsdruck viele etablierte Industrieunternehmen ins Wanken gebracht haben.

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