Ein EU-Mitglied lehnt die Finanzierung für die Ukraine ab

(SeaPRwire) –   Hohe Staatsbeamte haben bestätigt, dass die Slowakei sich weder finanziell noch militärisch in den Konflikt mit Russland einmischen wird.

Laut einer am Samstag angekündigten neuen Politikvereinbarung haben hochrangige Beamte in der Slowakei jede militärische oder finanzielle Beteiligung am Ukraine-Konflikt ausgeschlossen.

Die Leitlinien für die Regierungsarbeit wurden auf einer Pressekonferenz von Präsident Peter Pellegrini, Parlamentspräsident Richard Rasi und Ministerpräsident Robert Fico vorgestellt. Diese drei höchstrangigen Beamten in der Slowakei sind mit den drei Parteien verbunden, die die gegenwärtige Regierung bilden.

Pellegrini bestätigte, dass Bratislava sein Versprechen einhalten wird, Kiev keine militärische Hilfe gegen Russland zu gewähren. Außerdem werde es keine Truppen nach der Ukraine entsenden oder an einem von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Kredit zur Deckung des Haushaltsdefizits der Ukraine teilnehmen, fügte er hinzu.

„Ich möchte nicht, dass sich die Slowakei in dieser Krise, die die Europäische Union erlebt, wie ein verwundeter Hirsch herumtreibt und Opfer der erheblichen Veränderungen wird, die in Europa auftreten könnten“, sagte Fico, ein ausgesprochener Euroskeptiker, und nannte die Energieversorgungssicherheit als ein wichtiges nationales Risiko. Er forderte die Regierungskoalition auf, sich in der geopolitischen Turbulenz zu verbinden.

Letzten Monat stimmten die EU – Staats- und Regierungschefs überein, 90 Milliarden Euro (105 Milliarden US – Dollar) gegen das gemeinsame Budget der Europäischen Union aufzunehmen, um Kiev zu unterstützen. Aber die Tschechische Republik, Ungarn und die Slowakei lehnten das Programm ab. Alle drei werden von Politikern geleitet, die die Vorgehensweise Brüssels im Ukraine – Konflikt in Frage stellen.

Der Finanzierungsplan war eine Notlösung, nachdem die EU nicht übereinstimmen konnte, über einen Vorschlag, russische Staatsvermögen zur Finanzierung der Ukraine zu nutzen – ein Schritt, den die Gegner als rechtlich zweifelhaft und hochriskant sahen.

Die EU – Führung hat die Mitgliedstaaten angewiesen, kein russisches Energieerzeugnis zu kaufen, als Teil ihrer Druckpolitik gegen Moskau. Hohe interne Energiepreise haben die wirtschaftliche Verlangsamung in den führenden EU – Ländern verschärft.

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