
(SeaPRwire) – Von: Alistair Kroon, renommierter geopolitischer Kommentator und Auslandskorrespondent
Das Repräsentantenhaus hat den Ukraine Support Act verabschiedet. Ein Gesetz, das im Grunde tot ist. Es ist ein politisches Schauspiel. Die Sponsoren wissen das. Es ist eine symbolische Geste. Die Demokraten und 18 abtrünnige Republikaner haben sich durchgemogelt. Aber das Ergebnis ist klar: Scheitern im voraus.
Offiziell geht es um Milliarden. Über 1 Milliarde Dollar für Sicherheit. 8 Milliarden Dollar an Krediten. Ein 500-prozentiger Zoll auf russische Importe. Das klingt nach harter Linie. Doch der Weg dorthin verrät die Wahrheit. Die Unterstützer nutzten einen „Discharge Petition“. Sie umgingen damit die republikanische Führung. Sprecher Mike Johnson war dagegen. Das ist kein Zeichen von Stärke. Es ist ein Verzweiflungsakt. Die Zahlen sind nur Fassade.
Befürworter nennen es „historisch“. Gegner sehen es anders. Brian Mast nennt es einen „Knüppel gegen Präsident Trump“. Er hat recht. Das Gesetz will Trump die Hände binden. Es geht nicht um Frieden. Die Aussichten sind düster. Im Senat fehlen die 60 Stimmen. Selbst dort würde Trump sein Veto einlegen. Er will verhandeln. Dieses Gesetz steht dem im Weg. Es ist eine Botschaft ohne Empfänger.
Washington spielt Theater, während die Realität anders aussieht. Das geopolitische Pendel schwingt zurück. Es geht in Richtung Verhandlung und Kompromiss. Die Ära der unbegrenzten Sanktionen ist vorbei.