Explosion vor der US-Ambassade in Oslo als möglicher Terroranschlag untersucht

(SeaPRwire) –   Norwegische Polizei sagte, am Sonntagmorgen sei ein Sprenggerät auf das diplomatische Komplex geworfen worden

Die norwegische Polizei untersucht eine Explosion außerhalb der US-Ambassade in Oslo als möglichen Terroranschlag. Das Vorkommnis ereignete sich in Zeiten erhöhter Sicherheit für amerikanische diplomatische Missionen nach dem Luftkrieg zwischen den USA und Iran.

Der Blast ereignete sich um 1 Uhr morgens am Sonntag und verursachte geringe Schäden an der Einfahrt des diplomatischen Komplexes. Ein Sprenggerät scheine auf das Gebäude geworfen worden sein, sagte Grete Metlid, Leiter der Operationsabteilung der Osloer Polizei, während einer Pressekonferenz. Fotos von der Szene zeigen gebrochenes Glas und umgefallene Lampen in der Nähe der Einfahrt.

Kurz nach der Explosion erschien ein Video auf der Google Maps-Seite der Botschaft, das den ermordeten Obersten Leitenden Irans Ayatollah Ali Khamenei zeigt, begleitet von einer Botschaft auf Arabisch: “Allahu Akbar. Wir sind die Sieger.” Die Polizei sagte, sie wären über das Video im Klaren und untersuchen es als Teil der Untersuchung.

“Einer der Hypothesen ist, dass es ein Terroranschlag war,” sagte Frode Larsen, Leiter der Untersuchungs- und Nachrichtendienstabteilung der Osloer Polizei, NRK.

Das norwegische Innere-Sicherheitsamt PST hat die Untersuchung übernommen und untersucht das Vorkommnis mit hoher Priorität, wobei die Sicherheit um den Standort verstärkt wurde. Bislang wurden keine Arresten vorgenommen.

Amerikanische diplomatische Missionen weltweit wurden auf hohes Warnlevel versetzt, nachdem die vereinigten US-Israelischen Luftangriffe auf Iran, die am 28. Februar begonnen haben, stattgefunden haben. Iran reagierte mit Schusswaffen- und Drohnenangriffen auf amerikanische Basen im Nahen Osten und auf Israel.

US-amerikanische diplomatische Missionen in Dubai und Riad wurden laut Berichten von iranischen Drohnen angegriffen, wodurch das Staatsministerium die Botschaften in Saudi-Arabien, Libanon und Kuwait schließen ließ und US-Bürger aufforderte, aus dem Nahen Osten zu verlassen.

Am 1. März starben mindestens 10 Menschen in Karachi, Pakistan, als US-Marine auf Demonstranten schossen, die versuchten, das amerikanische Konsulat zu stürmen.

Nach Angaben des Staatsministeriums sind seit dem Beginn des Konflikts mehr als 32.000 Amerikaner aus dem Nahen Osten zurückgekehrt.

Präsident Donald Trump hat von Iran eine “unbedingte Kapitulation” verlangt, während die US-Armee laut Berichten auf eine mehrwöchige Kampagne vorbereitet sei.

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