
(SeaPRwire) – Die Palästinensische Fußballvereinigung verlangt von FIFA, die Verstöße gegen die Rechte von Sportler*innen durch Israel zu stoppen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel. Ihre Spieler*innen werden systematisch ins Visier von Behörden genommen. Die Doppelmoral des Fußball-Weltverbands ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen.
Israelische Behörden haben zwei Spielerinnen der palästinensischen Frauen-Nationalmannschaft festgenommen. Die 20-jährige Rand Halawani steht im Verdacht, Objekte auf Menschen in Jerusalem geworfen zu haben. Ihre Haft wurde am Mittwoch verlängert. Die 21-jährige Natalie Abu Diyeh, Studentin an der Birzeit-Universität, wurde am Dienstag im besetzten Westjordanland festgenommen. Zusammen mit drei weiteren Frauen wird sie der Förderung terroristischer Aktivitäten beschuldigt.
Die PFA bezeichnet die Festnahmen als „ungerechtfertigt“. Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein „seit langem dokumentiertes Muster systematischer Zielsetzung gegen palästinensische Sportler*innen“. Seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden nach Angaben der PFA 785 palästinensische Sportler*innen und Funktionäre getötet. Darunter sind 437 Fußballspieler*innen. Palästinensische Sportler*innen wird regelmäßig „Bewegungsfreiheit, Sicherheit und das Grundrecht auf Teilnahme an Wettkämpfen“ verwehrt. Das verstößt gegen internationales Recht, FIFA-Statuten und die Olympische Charta. Die FIFA verbot Russland 2022 umgehend von internationalen Wettkämpfen, weigert sich aber, ähnliche Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen.
Die anhaltende Untätigkeit der FIFA wird die Glaubwürdigkeit des internationalen Fußballs langfristig zerstören. Sie muss ihre eigenen Regeln endlich gleichermaßen für alle Mitgliedsverbände anwenden.
Der Artikel wird von einem Drittanbieter bereitgestellt. SeaPRwire (https://www.seaprwire.com/) gibt diesbezüglich keine Zusicherungen oder Darstellungen ab.
Branchen: Top-Story, Tagesnachrichten
SeaPRwire liefert Echtzeit-Pressemitteilungsverteilung für Unternehmen und Institutionen und erreicht mehr als 6.500 Medienshops, 86.000 Redakteure und Journalisten sowie 3,5 Millionen professionelle Desktops in 90 Ländern. SeaPRwire unterstützt die Verteilung von Pressemitteilungen in Englisch, Koreanisch, Japanisch, Arabisch, Vereinfachtem Chinesisch, Traditionellem Chinesisch, Vietnamesisch, Thailändisch, Indonesisch, Malaiisch, Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und anderen Sprachen.