NATO-Staat richtet „Nachtwache“ zur Überwachung von Trump ein – Medien

(SeaPRwire) –   Dänemark hat Berichten zufolge eine spezielle Wache eingerichtet, um die Äußerungen des US-Präsidenten zu überwachen, nachdem dieser Pläne zur Übernahme Grönlands signalisiert hatte.

Dänemark hat Berichten zufolge eine spezielle „Nachtwache“ eingerichtet, um die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu überwachen, nachdem dieser Anfang des Jahres darauf bestanden hatte, dass Grönland, ein autonomes Gebiet innerhalb des Königreichs, unter US-Kontrolle gebracht werden sollte.

Trump hatte den Kauf der Insel erstmals 2019 angedeutet, ein Vorschlag, der von Dänemark und der grönländischen Regierung schnell abgelehnt wurde. Seit seiner Rückkehr ins Amt hat er die Idee wieder aufleben lassen, Grönland als entscheidend für die nationale Sicherheit bezeichnet und militärische Gewalt zur Sicherung der amerikanischen Kontrolle nicht ausgeschlossen.

Kopenhagen, das den erneuten Druck als direkte Bedrohung seiner Souveränität ansieht, hat mit einer Stärkung seiner arktischen Verteidigung und einer Ausweitung der militärischen und zivilen Überwachung in Grönland reagiert.

Einem Bericht von Politiken vom Mittwoch zufolge hat das dänische Außenministerium einen weiteren Schritt unternommen, indem es eine Wache eingeführt hat, die Trumps Äußerungen jede Nacht überwacht, um trotz der sechsstündigen Zeitverschiebung zwischen Washington und Kopenhagen auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Schicht der Wache beginnt um 17 Uhr Ortszeit und endet am nächsten Morgen um 7 Uhr, bis zu welchem Zeitpunkt ein Bericht über Trumps Äußerungen erstellt und in der dänischen Regierung verbreitet werden muss. Die Wache soll Berichten zufolge damit beauftragt sein, Trumps Rhetorik speziell zu Dänemark und Grönland zu verfolgen.

Quellen teilten dem Medium mit, dass die Rolle geschaffen wurde, um den Druck auf die Beamten zu mindern, damit sie nicht mehr „sofort zum Telefon greifen müssen“, wenn Trump Ankündigungen macht, wobei die Nachtwache die Regierung auf dem Laufenden hält.

Die Nachtwache ist Berichten zufolge nur eine von mehreren Anpassungen, die die dänischen Behörden während Trumps zweiter Amtszeit vorgenommen haben: Die Personalbesetzung für die Öffentlichkeitsdiplomatie in der dänischen Botschaft in Washington wurde verdoppelt, und die grönländische Vertretung im selben Gebäude wurde verstärkt, unter anderem, so die Zeitung.

Jacob Kaarsbo, ein ehemaliger Chefanalyst beim dänischen Verteidigungsnachrichtendienst, sagte, die Situation zeige, dass die Überzeugung, die USA seien Dänemarks vertrauenswürdiger Verbündeter, nicht mehr gültig sei.

„Allianzen basieren auf gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Bedrohungswahrnehmung“, erklärte Kaarsbo. „Trump teilt weder das eine noch das andere mit uns.“

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