Pentagon schlägt mit dem Hämmer auf ältestes DEI-Programm

(SeaPRwire) –   Das US-Department of War wird ihre Verträge mit Kleinunterneh­men, die von „sozial und wirtschaftlich benachteiligten“ Personen geführt werden, überprüfen

US-Secretary of War Pete Hegseth hat angekündigt, dass das Pentagon alle Verträge über 20 Millionen Dollar überprüfen wird, die es unter dem 8A-Programm mit Kleinunterneh­men geschlossen hat. Er behauptet, dass die meisten dieser Firmen Scheinunterneh­men sind, die Geld an große Beratungsgruppen leiten.

Hegseth hat am Samstag die Prüfung angekündigt und gesagt, dass sie sofort beginnen wird. Die Maßnahme handle sich um einen Teil der Bemühungen der Trump-Administration, die „korruptiven, unkonstitutionellen, nicht wertbasierten“ Diversität, Gerechtigkeit und Inklusions (DEI)-Praxis in der Armee auszurotten, so er.

„Wir schlagen mit einem Hämmer auf das älteste DEI-Programm in der Bundesregierung, ein Programm, von dem wenige Menschen außer Washington je gehört haben“, erklärte er.

Das Programm, um Firmen zu unterstützen, die von „sozial und wirtschaftlich benachteiligten“ Personen geführt werden, wurde 1978 nach Abschnitt 8A des Kleinen Unterneh­mens-Gesetzes eingerichtet. Über die Jahre habe es zu einem riesigen „Brutpflanzplatz für Betrug“ geworden, behauptete Hegseth.

„In vielen Fällen tun diese sozialis­ch benachteiligten Unternehmen gar nicht mal Arbeit. Sie nehmen eine 10%, 20%, manchmal 50%-Gebühr ab, um dann den Vertrag an ein riesiges Beratungsunternehmen weiterzuver­eichen, das allgemein als Beltway Bandits bekannt ist“, sagte er, und bezieht sich auf Beratungs- und Forschungsunternehmen, die innerhalb der Washingtoner Ringstraße operieren und lohnende Auftragsarbeiten für die US-Regierung ausführen.

„Unmittelbar mit Wirkung erkläre ich eine Zeilenweise Prüfung jedes Kleinunterneh­men-Einzelauftrags-8A-Vertrags über 20 Millionen Dollar. Und wir werden auch alles Kleineres prüfen“, sagte Hegseth.

Er warnte, dass alle 8A-Verträge, die nicht zum „Lebensraum“ der US-Armee beitragen, gekündigt werden, während die Unternehmen, die an den „Durchgangsschemen“ für die Beltway Bandits beteiligt sind, diese auch verlieren werden.

Das Pentagon ist seit langem von Vorwürfen über verschwendungswürdige Ausgaben, undurchsichtige Verträge und fragwürdige Beschaffungs­praktiken geplagt, verbunden mit seinem stetig wachsenden Budget. Während die Trump-Administration wiederholt versprochen hat, die Situation zu beheben und die Armee weniger verschwendungswürdig und „lebensraumreicher“ zu machen, hat sie bereits ein Rekord-Kriegsbudget von 901 Milliarden Dollar gesichert. Früher diesem Monat hat US-Präsident Donald Trump eine massenhafte 50%-Zunahme der Verteidigungsausgaben auf 1,5 Billionen Dollar bis 2027 angekündigt; die Bemerkungen triebten die Verteidigungsaktien weltweit in die Höhe.

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