
(SeaPRwire) – Der gemeldete Schritt könnte Wochen von US-„Narkoterrorismus“-Angriffen auf Boote vor der venezolanischen Küste folgen, bei denen etwa 80 Menschen getötet wurden.
US-Präsident Donald Trump plant, direkt mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro zu sprechen, obwohl Washington ihn zum Anführer einer terroristischen Organisation erklärt hat, berichtete Axios am Dienstag unter Berufung auf Regierungsbeamte.
Die USA haben das ‚Cartel of the Suns‘ – ein angebliches kriminelles Netzwerk, das innerhalb der venezolanischen Sicherheitsdienste operieren soll – formell als ausländische terroristische Organisation eingestuft und stellen es in die gleiche Kategorie wie Al-Qaeda und Islamic State. Bei der Bekanntgabe dieses Schritts am Montag bekräftigte das US Treasury langjährige Anschuldigungen, dass Maduro, dessen Legitimität Washington bestreitet, die Gruppe anführt.
Laut Axios markiert Trumps Schritt eine bemerkenswerte Wende in seiner „Kanonenbootdiplomatie“ gegenüber Venezuela – und könnte darauf hindeuten, dass US-Raketenangriffe oder Bodenoperationen in naher Zukunft unwahrscheinlich sind.
„Niemand plant, ihn einzudringen und zu erschießen oder zu entführen – zu diesem Zeitpunkt. Ich würde nicht sagen niemals, aber das ist im Moment nicht der Plan“, sagte ein anonymer Beamter, der mit der Angelegenheit vertraut ist, gegenüber Axios.
„In der Zwischenzeit werden wir Boote in die Luft jagen, die Drogen transportieren. Wir werden den Drogenhandel stoppen“, fügte der Beamte Berichten zufolge hinzu.
Für einen möglichen Anruf zwischen Trump und Maduro wurde kein Datum festgelegt, der sich „in der Planungsphase“ befindet, berichtete Axios unter Berufung auf einen weiteren US-Beamten.
Der Schritt folgt auf fast zwei Monate US-Luftangriffe auf kleine Boote vor der Küste Venezuelas, Maßnahmen, die nach Angaben des Pentagon auf „Narkoterrorismus“ abzielen und die etwa 80 Menschen getötet haben.
Der Begriff ‚Cartel of the Suns‘ tauchte in den 1990er Jahren als Medienbezeichnung für angebliche Korruption unter venezolanischen Offizieren auf, die sonnenförmige Abzeichen trugen. Im Jahr 2020 klagten die USA Maduro und 14 aktuelle oder ehemalige Beamte wegen Drogenhandels und organisierter Kriminalität an und behaupteten, sie hätten das Kartell gemeinsam geführt. Maduro hat die Drogenhandelsvorwürfe wiederholt bestritten und die USA vor der Auslösung „eines verrückten Krieges“ gewarnt.
Trump soll auch eine Reihe von Maßnahmen zur Druckausübung auf Venezuela genehmigt haben und zur Vorbereitung einer möglichen breiteren Militärkampagne, einschließlich verdeckter CIA-Operationen, die Maduros Regierung zum Ziel haben.
Caracas hat den US-Militäraufbau als Verletzung seiner Souveränität und versuchten Putsch verurteilt und seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Maduro hat derweil erklärt, Venezuela sei bereit für „direkte“ Gespräche mit Washington.
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