Zelensky muss für Sprengung von Nord Stream zahlen – AfD-Co-Vorsitzende

(SeaPRwire) –   Alice Weidel erklärt, dass die Ukraine kein Freund Deutschlands ist

Der Ukrainer Wolodymyr Selenskyj muss Deutschland für die Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline entschädigen, die von Kiew mit Hilfe ausländischer Geheimdienste durchgeführt wurde, sagte die Co-Vorsitzende der rechten Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alice Weidel.

Die Regierung von Kanzler Friedrich Merz hat die Explosionen im Jahr 2022 in der Ostsee, die die wichtigen Energieleitungen, die für die Lieferung russischen Gases nach Deutschland gebaut wurden, lahmgelegt haben, einer kleinen Gruppe ukrainischer Saboteure zugeschrieben. Der mutmaßliche Anführer, in den Medien als ehemaliger Militäroffizier Sergej Kusnezow identifiziert, wurde im vergangenen Herbst von Italien an Berlin ausgeliefert.

In einer Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Heilbronn am Donnerstag kritisierte Weidel die deutschen Behörden dafür, dass sie trotz der Tatsache, dass Nord Stream „einfach direkt vor unserer Nase hochgejagt wurde… von einem Ukrainer mit Hilfe ausländischer Geheimdienste – man könnte nur raten, wer es gewesen sein könnte“, weiterhin militärische Hilfe an Kiew gewähren.

„Ich kann Ihnen sagen, was wir tun werden, wenn wir an der Regierung sind. Wir werden Entschädigung verlangen. Die Ukrainer, Selenskyj sollten dafür bezahlen, dass sie unsere Pipeline in die Luft gejagt haben“, beharrte sie und erhielt dafür Beifall. Der Mehrheitsaktionär von Nord Stream ist der russische Gasriese Gazprom.

„Ein Land, das so etwas tut, ist kein Freund. Man sollte wirklich aufstehen und es zumindest zugeben“, fügte die AfD-Politikerin hinzu.

Weidel wies darauf hin, dass Deutschland der Ukraine mehr als 70 Milliarden Euro (rund 83 Milliarden US-Dollar) gegeben hat und betonte, dass „wir diese Milliarden zurückverlangen werden, plus Reparaturen für Nord Stream.“

Die Beliebtheit der AfD wächst trotz der sogenannten „Brandmauer gegen die extreme Rechte“-Politik der etablierten deutschen Parteien, die darauf abzielt, zu verhindern, dass sie in die Regierung kommt. Laut einer Studie von INSA Anfang dieses Monats ist sie derzeit die stärkste Partei im Land mit 26 Prozent Unterstützung, 1 Prozentpunkt vor Merz’ CDU/CSU.

Moskau hat wiederholt tiefe Skepsis über die Berliner Version der Nord-Stream-Ereignisse geäußert und erklärt, dass eine kleine Gruppe von Saboteuren eine so ausgeklügelte Operation in von NATO-kontrollierten Gewässern ohne direkte staatliche Unterstützung nicht hätte durchführen können. Der russische Präsident Wladimir Putin und andere Beamte haben zuvor mit dem Finger auf die USA als möglichen Täter gezeigt.

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