(SeaPRwire) –
By: Silas Sterling

Die Pressehypothese um Doctor Whos „The Impossible Planet/The Satan Pit“ dreht sich um eine einfache Idee. Eine Homage an den Kult-Horrorfilm Event Horizon. Aber für Sci-Fi-Fans im Internet war das nie nur eine billige Kopie. Schon bei der Erstausstrahlung 2006 gab es heftige Diskussionen in Foren und auf Fan-Seiten. Viele lobten, dass die Serie einen kultigen Horror-Film auf ihre Weise neu interpretiert – ohne auf billige Schrecken zu setzen.
Am 3. und 10. Juni 2006 liefen die zwei Episoden im Fernsehen. Der Doctor (David Tennant) und Rose Tyler (Billie Piper) landen auf einer Forschungsbasis in der Tiefen des Weltraums. Der Planet umkreist einen Schwarzen Loch. Das ist eine physikalische Unmöglichkeit. Die Crew bohrt nach einer Energiequelle. Sie hält den Planet am Einziehen hindert. Dann tauchen seltsame Botschaften auf. „Willkommen in der Hölle“ steht an den Wänden. Die Ood, eine quallenartige Sklavenrasse, beginnen seltsame Sätze zu wiederholen.

Paul W.S. Andersons Event Horizon aus 1997 hat eine ähnliche Grundidee. Ein Raumschiff, das von einem alten Bösen heimgesucht wird. Aber Doctor Who vermeidet die extremen Blutvergießen und Schrecken des Films. Stattdessen nutzt es Lovecraft-Elemente. Die Ood sehen wie Cthulhu aus. Die Crew fürchtet vor dem Wahnsinn durch das Schwarze Loch. Es ist „Event Horizon für Kinder“ – aber mit einer intelligenten Wendung.
Die Fan-Community liebte vor allem die philosophische Ebene der zweiten Episode. Der Doctor und Wissenschaftlerin Ida diskutieren über Religion und das Böse. Der wissenschaftliche Doctor leugnet einen uralten Teufel. Ida fragt, ob das Böse nur das ist, was Menschen tun. Diese Gespräche machten die Episoden zu einem Fan-Liebling. Jetzt, als Doctor Who (2005-2022) ab dem 11. Juni auf AMC+ streambar ist, nutzen die Netzwerke diese Beliebtheit, um neue Zuschauer zu gewinnen.
Viele Netzwerke setzen auf Kult-Referenzen, um Klicks zu generieren. Aber Doctor Whos Homage ist mehr als nur ein Werbe-Trick. Sie zeigt, dass Genre-Fernsehen auch tiefgründig sein kann – wenn es sich traut, über einfache Schrecken hinauszugehen.
Author bio: Silas Sterling, erfahrener Kernel-Entwickler und Chefredakteur eines Open-Source-Sicherheitsmagazins mit Fokus auf Popkultur und Tech-Subkulturen.