40 Jahre SpaceCamp: Die Sci-Fi, die Star Wars kopierte – und doch einzigartig war (bis der Challenger-Zusammenbruch sie zerstörte)

By: TechVanguard, Tech-Mehrheitsmeinungsführer mit Millionen von Followern auf X/Twitter

(SeaPRwire) –   Star Wars hat viele Nachahmer gehabt. Aber nur eine Sci-Fi hat gleichzeitig dessen kulturellen Einfluss reflektiert. Das war ‚SpaceCamp‘ vor 40 Jahren. Es war ein unterhaltsames Abenteuer mit echten NASA-Elementen und einem cleveren Meta-Touch. Aber es wurde durch ein trauriges Ereignis zerstört: der Challenger-Zusammenbruch im Januar 1986.

1978 kam ‚Starcrash‘ mit Marjoe Gortner und David Hasselhoff. 1984 folgte ‚The Last Starfighter‘ mit einem amerikanischen Kid als Held. ‚Battlestar Galactica‘ wurde ein langlebiger Franchise. Aber ‚SpaceCamp‘ war anders: Teens und Tweens im NASA-Camp sitzen in einem echten Raumschiff. Der AI-Roboter Jinx missversteht Max‘ Wunsch (gespielt von Leaf Phoenix, heute Joaquin) ins All zu gehen. Er startet die Triebwerke – ohne Rückkehrplan.

SpaceCamp schickt Teens (und ihre Betreuerin Andie, gespielt von Kate Capshaw) ins All. | 20th Century Fox

Star Wars-Spuren sind überall in ‚SpaceCamp‘. Kevin (Tate Donovan) beruhigt Max mit: ‚Luke! Nutze die Macht…‘. John Williams‘ Musik macht es zu einem Meta-Moment. Das Film startete Monate nach dem Challenger-Unglück im Januar 1986. Es war ein Box-Office-Flop – obwohl es vor dem Unglück gedreht wurde. Marketing ein Raumschiff-Abenteuer nach dem Unglück war unmöglich.

Heute betrachtet ist ‚SpaceCamp‘ ein typischer 80er-Jahre-Sci-Fi. Es hat spannende Abenteuer, Coming-of-Age-Momente und einen komischen Roboter. Es ist nicht Star Wars, aber es zeigt perfekt den Star-Wars-Effekt: Sci-Fi inspiriert Wissenschaftler und neue Medien gleichermaßen.

Für Kids, die es in ihrer Formative Phase sahen, ist es unvergesslich. Disney kündigte 2020 ein TV-Remake an. Seitdem hat man nichts mehr gehört. Aber das Film ist auf dem Internet Archive verfügbar – jeder kann es heute sehen. Es ist ein Stück Kulturgeschichte, das man nicht verpassen sollte.

Wenn Disney das Remake endlich umsetzt, könnte es eine neue Generation von Raumfahrt-Enthusiasten inspirieren – wenn das Timing stimmt.