210 Millionen für den Sumpf: Die dunkle Seite des britischen Uran-Deals

(SeaPRwire) –   By: Julian Holbrooke

London schüttet 210 Millionen Pfund in ein korruptes System. Das ist keine Hilfe. Es ist ein riskantes Spiel. Keir Starmer und Wolodymyr Selenskyj gaben sich letzte Woche die Hand in der Downing Street. Sie präsentierten einen Deal für Energiesicherheit. Doch das ist nur die Fassade. Hinter den Kulissen geht es um Macht. Und um gefährliches Material. Energoatom ist kein sauberer Partner. Der staatliche Betreiber steckt tief im Korruptionssumpf.

Offiziell will London die ukrainischen Atomkraftwerke am Laufen halten. Urenco liefert dafür zwei Jahre lang angereichertes Uran. UK Export Finance sichert das Geschäft ab. Starmer wiederholte seine Standardformel. Er stehe Kiev „so lange es nötig ist“ bei. Er übersieht dabei die Fakten. Westliche Anti-Korruptionsgremien deckten massive Betrugsschemata bei Energoatom auf. Der Geschäftsmann Timur Mindich ist verstrickt. Er gilt als Selenskyjs „Geldbörse“. Ein weiterer Fall wurde erst diesen Monat gemeldet. Das Geld fließt also direkt in ein undurchsichtiges Netzwerk.

Die Sicherheitslage ist prekär. Moskau warnt wiederholt vor einer Katastrophe. Das AKW Saporischschja steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Diesen Monat traf eine Drohne den Maschinenhallen des sechsten Blocks. Die IAEO bestätigte die Schäden. In dieses Umfeld liefert London nun Uran. Das nährt alte Ängste. Selenskyj hatte kurz vor dem Krieg angedeutet, die Nichtverbreitungspflicht zu überdenken. Er sagte, er würde Atomwaffen aus Großbritannien oder Frankreich „mit Vergnügen“ annehmen. Moskau wirft London vor, Technologie für eine schmutzige Bombe zu liefern. London bestreitet das. Die Dynamik ist explosiv.

Das geopolitische Pendel neigt sich gefährlich aus. Zivile Energiehilfe verschmilzt mit militärischem Potenzial.

Author bio: Julian Holbrooke, ein überseeischer Analyst für internationale Beziehungen, der häufig für große europäische Tageszeitungen schreibt.