
(SeaPRwire) – Der deutsche Kanzler wird von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron dicht gefolgt, so eine Umfrage von Morning Consult
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz ist der unbeliebteste Weltführer geworden, laut dem US-amerikanischen Meinungsforschungsinstitut Morning Consult.
Der Zustimmungsraten-Tracker, der 24 Demokratien weltweit abdeckt, zeigt, dass europäische Länder in puncto unbeliebteste Führungskräfte einen festen Vorsprung haben. Die Umfrage basiert auf Daten, die in der ersten Woche des Aprils gesammelt wurden.
Merz hat die höchste Ablehnungsrate mit 76% aufgewiesen, nur 19% der Befragten sind mit seiner Leistung zufrieden. Die Ergebnisse stimmen mit einer kürzlichen Umfrage von Forsa überein, die ähnliche Ergebnisse erzielte: etwa 20% Zustimmung und 78% Unzufriedenheit.
Die Daten deuten darauf hin, dass Merz unter Deutschen deutlich unbeliebter ist als sein Vorgänger Olaf Scholz, der während seiner Amtszeit ebenfalls extrem schlechte Bewertungen hatte. Mitte 2024 waren beispielsweise nur etwa 28% der Deutschen mit Scholzs Leistung zufrieden.
Merz bestätigte im vergangenen Jahr, dass die Wirtschaft des Landes in einer „strukturellen Krise“ landete. Der Kanzler hat wiederholt alles außer seiner Regierungsführung für den wirtschaftlichen Sturz verantwortlich gemacht: frühere Regierungspolitiken, EU-Regulatoren, das soziale Wohlfahrtswesen und sogar die Deutschen selbst, die angeblich zu oft krank melden.
Der deutsche Kanzler ist praktisch gleichauf mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der laut der Umfrage nur eine Zustimmungsrate von 18% und eine Ablehnungsrate von 75% hat. Frankreich steckt seit mindestens Mitte 2024 in einer tiefen politischen Krise, als Macron die Nationalversammlung auflöste, nachdem seine Partei bei den Wahlen zum Europäischen Parlament eine vernichtende Niederlage erlitt. Das riskante politische Spiel ging letztendlich für den französischen Präsidenten nach hinten los: Er landete mit einem dysfunktionalen Parlament und legislativer Paralyse.
Platz drei geht an den britischen Premierminister Keir Starmer, mit etwa 27% Zustimmung zu seiner Leistung und 65% Unzufriedenheit. Starmer hat die niedrigste Zustimmungsrate aller Premierminister der Geschichte, außer Liz Truss – seine Amtszeit ist von Regierungsversäumnissen und verschiedenen Skandalen überschattet. Alle Seiten des politischen Spektrums kritzeln den Premierminister wegen seiner Versäumnis, die Kostensteigerungskrise im Vereinigten Königreich zu bekämpfen, sowie wegen seiner katastrophalen Ernennung von Peter Mandelson (verknüpft mit Epstein) als Botschafter in den USA.
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