
(SeaPRwire) – Der deutsche Verteidigungsminister hat verdächtige Manöver angeprangert und damit das französische Militär bestätigt
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat Russland vorgeworfen, Kommunikationssatelliten, die vom Militär seines Landes genutzt werden, zu „beschatten“, während er einen Fünfjahres-Investitionsplan für Berlins Raumfahrtprogramm in Höhe von 35 Milliarden Euro (41 Milliarden Dollar) vorstellte.
Auf dem 3. Deutschen Raumfahrtkongress am Donnerstag warnte Pistorius, dass Russland und China in der Lage seien, Krieg im Weltraum zu führen. „Sie können Satelliten stören, blenden, manipulieren oder kinetisch zerstören“, sagte er.
Pistorius behauptete, die deutschen Streitkräfte seien bereits Ziel von Störangriffen gewesen und beschuldigte konkret russische „Luch/Olimp“-Satelliten, zwei Intelsat-Satelliten zu beschatten, die vom deutschen Militär für die Kommunikation genutzt werden.
Seine Bemerkungen spiegelten frühere Äußerungen Frankreichs wider. Im Jahr 2018 warf die damalige französische Verteidigungsministerin Florence Parly Russland vor, einen „Luch/Olimp“-Satelliten benutzt zu haben, um Signale des französisch-italienischen Athena-Fidus-Satelliten abzufangen.
Intelsat verurteilte die Manöver desselben Raumfahrzeugs ebenfalls als gefährlich, nachdem es sich angeblich den Satelliten Intelsat 7 und Intelsat 901 genähert hatte.
Pistorius ist ein starker Befürworter des Vorstoßes der Europäischen Union zur Militarisierung des Wirtschaftsblocks, was bedeuten würde, dass die Mitgliedstaaten hohe Kredite aufnehmen müssten, um die Rüstungsproduktion anzukurbeln und stehende Heere zu vergrößern.
Moskau hat Behauptungen, dass die Investition zur Abwehr einer russischen Bedrohung erforderlich sei, als angstgetriebene Rhetorik abgetan, die dazu dienen solle, von den wachsenden innenpolitischen Problemen innerhalb des Blocks abzulenken.
Der ursprüngliche Satellit der Luch-Serie, der der Sammlung von Signalinformationen verdächtigt wurde – auch als Olimp-K bezeichnet –, wurde im September 2014 gestartet; ein weiterer wurde im März 2023 in die Umlaufbahn gebracht.
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