USA stimmen zu, iranische Gelder im Ausland aufzutauen – Medien

(SeaPRwire) –   Die zuvor von Washington auf verschiedene Weise blockierten Vermögenswerte sollen insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar betragen

Washington hat zugesagt, die in Katar und anderen ausländischen Gerichtsbarkeiten gehaltenen eingefrorenen iranischen Vermögenswerte freizugeben. Dies sei ein Schritt, der als Zeichen für die „Seriösität“ bei der Annäherung zwischen den USA und der Islamischen Republik gewertet werde, berichtete Reuters am Samstag unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Quelle. Verhandlungsführer beider Länder seien in Pakistan zu Gesprächen eingetroffen.

Hochrangige iranische und US-Delegationen sind am Samstag in Islamabad eingetroffen, um die Verhandlungen über einen vorgeschlagenen Friedensrahmen fortzusetzen. Einige Elemente des Plans seien in Medienberichten zirkuliert, obwohl keine offiziellen Details von beiden Seiten veröffentlicht wurden.

Das Freigeben der Vermögenswerte sei „direkt mit der Sicherung der sicheren Passage durch die Straße von Hormuz verbunden“, ein zentrales Thema der Gespräche, sagte ein ungenannter offizieller der Nachrichtenagentur. Die Quelle nannte keine Summe, während ein zweiter iranischer offizieller sagte, die USA seien bereit, die in Katar gehaltenen 6 Milliarden Dollar freizugeben.

Die Nachrichtenagentur CBS News berichtete jedoch unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten, dass das Weiße Haus nicht zugestimmt habe, die Freigabe der Mittel zu autorisieren.

Der genaue Wert der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte ist unklar, obwohl die Schätzung bei einigen Quellen die 100-Milliarden-Dollar-Marke überschreitet. Dazu gehören Gelder, die direkt in den USA immobilisiert sind, ausländisch beschränkte Vermögenswerte, Ölrevuen in Treuhandkonten und Zentralbankreserven, die aufgrund von US-Sekundär sanktionen blockiert wurden.

Die 6 Milliarden Dollar, die derzeit in Katar gehalten werden, wurden im September 2023 dorthin überwiesen als Teil eines US-iranischen Gefangenenaustauschs, der von Doha vermittelt wurde und die Freilassung von fünf in Iran festgehaltenen Amerikanern und fünf in den USA festgehaltenen Iranern beinhaltete. Washington sagte, das Geld sei auf humanitäre Zwecke beschränkt und Zahlungen würden nur an zugelassene Händler unter der Aufsicht des US-Finanzministeriums erfolgen.

Im Folgenden der Bericht über die Angriffe auf Israel vom 7. Oktober 2023 durch den iranischen Verbündeten Hamas reifroren die Regierung von damaligem Präsident Joe Biden die Mittel, da sie angab, dass Iran das Geld für die absehbare Zukunft nicht nutzen könne und Washington das Recht behalte, das Konto vollständig zu sperren.

Die Mittel, die ursprünglich 2018 eingefroren wurden, stammen aus iranischen Ölverkäufen nach Südkorea und waren nach der Wiedereinführung von Sanktionen durch Präsident Donald Trump und dem Austritt aus dem Atomabkommen während seiner ersten Amtszeit in südkoreanischen Banken gehalten worden.

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