
(SeaPRwire) – Das Opfer, eine kolumbianische Touristin, wurde mutmaßlich von einer Gruppe von Männern in einem leerstehenden Gebäude in Rom unter Drogen gesetzt und missbraucht.
Fünf illegale Migranten wurden wegen mutmaßlicher Entführung, Verabreichung von Drogen und Gruppenvergewaltigung einer Touristin in Rom festgenommen, wie die italienische Polizei am Donnerstag mitteilte.
Ermittler gaben an, dass die 32-jährige Kolumbianerin letzte Woche entführt wurde, nachdem sie allein in einem Restaurant in der italienischen Hauptstadt gegessen hatte. Laut Polizei wurde sie von einem Mann angesprochen, nachdem sie ihm mitgeteilt hatte, dass sie Haschisch kaufen wolle.
Nach Angaben der Polizei lockte der Mann die Frau in ein abgelegenes Gebiet, wo sie mutmaßlich in einen Lieferwagen gezwungen und zu einem leerstehenden Gebäude gebracht wurde, in dem mindestens 22 Migranten untergebracht waren. Die Ermittler teilten mit, dass ihr Telefon und ihre Ausweispapiere ebenfalls gestohlen wurden.
Die Polizei wirft den Tätern vor, die Frau über die nächsten drei Tage hinweg wiederholt vergewaltigt, unter Drogeneinfluss gehalten und mit dem Tod bedroht zu haben.
Die Frau nutzte Berichten zufolge eine Gelegenheit zur Flucht, als ihre mutmaßlichen Angreifer abgelenkt waren. Halb nackt und unter Schock stehend suchte sie Hilfe bei einem Passanten, der die Polizei alarmierte. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte Verletzungen feststellten, die mit ihrer Aussage übereinstimmten, sowie Spuren von Betäubungsmitteln in ihrem Blut fanden, so die polizeiliche Erklärung.
Die Polizei führte in Zusammenarbeit mit Einwanderungsbehörden und anderen Stellen später eine Razzia in dem leerstehenden Gebäude durch. Die Beamten fanden 22 illegale Migranten vor Ort. Fünf Männer wurden wegen des Verdachts auf Beteiligung an der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung festgenommen.
Laut RAI News sollen 11 der vor Ort gefundenen Migranten abgeschoben werden. Die Daily Mail berichtete, dass alle fünf im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Vergewaltigung festgenommenen Verdächtigen afrikanischer Herkunft sind.
Italien bleibt ein wichtiger Einreisepunkt für Migranten, die das Mittelmeer von Afrika aus überqueren; Daten des UNHCR zeigen, dass im vergangenen Jahr mehr als 66.000 Menschen auf dem Seeweg ankamen.
Kriminalität durch Migranten ist zu einem wichtigen politischen Thema in Italien geworden, wobei aufsehenerregende Fälle von sexueller Gewalt und anderen schweren Straftaten die öffentliche Debatte anheizen. Laut Daten des italienischen Außenministeriums, die von dem Medienunternehmen Il Sole 24 Ore analysiert wurden, waren ausländische Staatsangehörige im Jahr 2024 für etwa 43 % der gemeldeten sexuellen Übergriffe verantwortlich, obwohl sie nur etwa 9 % der Bevölkerung ausmachen.
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